125-jähriges Gründungsfest Oberlandler mit Fahnenweihe

Auf geht's zum Fest unseres Brudervereins D'Oberlandler Bad Aibling, ob mit Radl, z'Fuaß oder mit'm Auto. Eine groaße Schar hat sich um hoibe Neine scho eigfunden und mir san dann gemeinsam mit der Schönauer Musi ins Festzelt eimarschiert.

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Nach der herzlichen Begrüßung und einer kleinen Stärkung gings dann gleich auf zum Kirchenzug. Neben der Kirche in einem scheena und schattigen Obstgarten war der bunt geschmückte Altar hergricht.  Pfarrer Georg Neumaier leitete die Messe und predigte aus gegebenen Anlaß über die Bedeutung der Fahne mit ihrem Spruch "Der Heimat die Treue". Im Anschluss erfolgte die Weihe der Fahne, und die Fahnenbänder der Fahnenmutter, Fahnenbraut, Fahnenjungfrauen und des Patenvereins wurde feierlich angebracht. Nach den Geburtstagsgratulationen für den Pfarrer, den Ansprachen der Politik und des Gaus, wurde es dann doch Zeit für den Festzug, der uns durch das schön geschmückte Willing und Mitterham vor und zurück zum Festzelt führte. Wie der Oberlandler-Vorstand Hias Stadler später im Zelt erwähnte war es Absicht, die beiden starken Aiblinger Trachtenvereine gleich an erster Stelle marschieren zu lassen, um zu zeigen was hier geleistet wird - und ich muaß sagen, es war schon ein beeindruckends Buidl.  Die Aktiven der "Edelweißer" brachten zur Ehre den Inngautanz mit 17 Paaren, und Vorstand Wiegl überreichte - vorerst symbolisch - einen Baum als Geschenk, der für das geplante Trachtenheim gedacht ist. Weitere Ehrtänze folgten, als Höhepunkt der Aktiven des Jubelvereins ein gemischter Kronen/Sterntanz. Viel Mühe hatte sich der Festverein bei den Vorbereitungen gemacht, es wurde eine "Schluckbude", ein Cafe und draußen ein großer Biergarten hergerichtet. In diesem hat sich auch die Schalkfraktion festgesetzt - gefährlich!. Auch an die Kleinen wurde gedacht mit dem Rösselspiel und als Besonderheit gab es eine extra aufgebaute Kegelbahn im Freien. Unsere Mannschaft konnte übrigens nach dem Rittern mit den Feilnbachern noch den dritten Platz erkämpfen. Ganz gmiatlich ham mia dann den Festtag ausklinga lassen.